Schaffung eines Altarbildes für die Kreuzkirche zu Sandkrug

Die 1973 nach Entwürfen der Architekten „Latta + Hölscher“ erbaute Kreuzkirche entstand als zweiter Bauabschnitt angefügt an das ältere Gemeindezentrum, dem Albert-Schweitzer-Haus, in der typischen Gestalt eines multifunktionalen Zwecksaales der 1970er Jahre.
Renovierung, Erweiterung und Umbau dieses Bauteils durch das Architekturbüro „Droste, Droste und Urban“, Oldenburg, im Jahr 2007 hatten zum Ziel, die Erschließung des Kirchsaales zu verbessern und seinen sakralen Charakter deutlicher herauszuarbeiten. Eine besondere Gestaltung erfuhr in diesem Sinn die niedrige Ostwand des Saales. Drei unterschiedlich große, in der Art eines traditionellen Triptychons einander zugeordnete Bildtafeln hinterfangen die vorhandenen Prinzipalstücke Altar, Taufbecken und Ambo.
Der aus Oldenburg stammende Künstler Michael Ramsauer (*1970) konnte für die Gestaltung der Tafeln gewonnen werden.
Dargestellt sind biblische Figuren und Ereignisse in einem Abstraktionsgrad, der genügend Freiraum zu eigener Interpretation für die Betrachtenden lässt. Durch die eindrucksvolle Bewegtheit der Figurengruppen und die intensive Farbigkeit der verwendeten Gold- und Rottöne bilden die Tafeln die optische Mitte des Raumes.


 

Gesamtkosten in 2008: 31.000,- Euro.
Zuschuss der Kirchbaustiftung: 15.000,- Euro.

 

Gedanken zum Altarbild in der Kreuzkirche zu Sandkrug
von Pfarrer Jens Möllmann.

 

Ein Altarbild für unsere Zeit
von Jörg Michael Henneberg

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